Das Dachgeschoß

Estrichverlegung unter Dach und Fach

Sehen wir es zum Schluss einmal von oben herab: Welcher Estrich und welche Dämmung sind das Richtige für das Dachgeschoß? Die verwendeten Estriche entsprechen in ihrer Qualität den Zwischengeschossen (ZE 20 oder AE 20).

Wiederum entscheidet die geplante Nutzung des Dachgeschosses über die erforderliche Dämmung. Um den DIN-Vorschriften der Wärmeschutzverordnung zu entsprechen, muss eine ausreichende Wärmedämmung nach außen erfolgen.

Diese befindet sich bei bewohnten Dachgeschossen im Dach, wodurch zum darunterliegenden Geschoss lediglich ein Trittschall benötigt wird. Entfällt die Dachdämmung durch ein ungenutztes Dachgeschoss, so muss zum Trittschall die vorgeschriebene Wärmedämmung eingebaut werden.

Was ist nach der Estrich–Verlegung wichtig?

Vorbeugen ist besser als Nachsicht. Frisch verlegter Estrich muss vor Sonneneinstrahlung, Zugluft, Wind und Wetter geschützt werden. Diese Einflüsse verursachen ein zu schnelles Austrocknen der Oberfläche; es entstehen Risse bzw. Schüsselungen.

Auch darf der Estrich drei bis vier Tage nicht begangen werden. Schwimmende Zementestrich müssen umgehend nach Erreichen der geforderten Restfeuchte belegt werden, sonst nimmt der Estrich wieder Feuchtigkeit auf.

Die Oberfläche dieses Estrichs, die nicht als Nutzestrich, sondern lediglich zur Aufnahme von Belag konzipiert worden ist, wird durch Beanspruchung zerstört. Der weitere Belagaufbau muss systemgebunden durchgeführt werden